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Arqus: Die Action Line 7

Donnerstag, 05.12.2019

Wir skizzieren die Aktionsschienen der Hochschul-Allianz

Die Arqus-Allianz – ein Zusammenschluss der Universitäten Bergen, Granada, Graz, Leipzig, Lyon, Padua und Vilnius – ist auf mehreren, so genannten „Aktionsschienen“, auf Englisch „Action Lines“ (AL) aufgebaut. Zwei davon, die Action Lines 1 und 8, betreffen organisatorische und strukturelle Dinge, während die Action Lines 2 bis 7 sich verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten widmen. >> Mehr zu Arqus


Heute im Fokus:
Action Line 7: Engaged European Citizens

Die AL7 ist ein wenig so etwas wie der „Nachzügler“ unter den Action Lines, da die koordinierende Universität, die Universität Bergen, erst spät Teil der Arqus-Allianz wurde. „Es gibt in diesem Teilbereich daher noch viel Planungs- und Konzeptionsbedarf, weshalb wir das kommende Jahr als intensive Vorbereitungsphase nutzen und erst ab 2020 durchstarten wollen“, hält Michael Kopp vom Zentrum für digitales Lehren und Lernen der Uni Graz fest. Er steuert sein Know-how als Experte für so genannte MOOCs (Massive Open Online Courses) bei der Erstellung eines mediendidaktischen Konzepts bei, das in dieser Action Line erarbeitet wird.

Generell geht es in der AL7 darum, Studierende aller sieben Partner-Unis zu befähigen, verschiedene Aspekte eines Themas wissenschaftlich zu bearbeiten, sich darüber auszutauschen und das gewonnene Wissen effektiv über die Universitäten hinaus weiterzuverbreiten. So sollen breitere, „europäische“ Perspektiven möglich und kritisches Denken unter den Studierenden gefördert werden. Die konkreten Aktivitäten und Formate dazu müssen aber erst entwickelt werden, betont Michael Kopp: „Sobald feststeht, was sich realisieren lässt, werden wir die Angehörigen der Uni Graz darüber informieren und sie auch gezielt darauf ansprechen, mitzumachen.“


Jahresthemen: Klimawandel und Diversität
Als Leitfrage stellt sich die AL7 folgende: „Europe in the Age of Rage – what are we angry about?“ Damit spricht sie Tendenzen an, die überall am Kontinent spürbar werden: Nationalismus, Populismus, Aggression. Diesen Phänomenen anhand zweier ausgewählter Jahresthemen auf den Grund zu gehen, ist der Plan für die kommenden drei Jahre. 2021 wird unter dem Jahresthema „Klimawandel“ stehen, 2022 unter „Diversität“. Jedes dieser Themen wird über verschiedene Schienen behandelt, erklärt Michael Kopp: „Es ist beispielsweise ein spezielles Lern- bzw. Austauschprogramm angedacht, in dem sechs Studierende und ein Lehrender /eine Lehrende pro Universität gemeinsam einen Teilaspekt des Jahresthemas bearbeiten. Diese 49 Personen sollen dann ein internationales Forum bilden, das von den Studierenden moderiert wird.“ Auch Train-the-Trainer-Workshops und Winter Schools sind geplant.


Mediendidaktik als Grazer Know-how
Das in der AL7 generierte Wissen sowie neue Perspektiven und Lösungsansätze sollen laufend über die an Arqus beteiligten Universitäten hinausgetragen werden. Teil der Strategie dafür sind MOOCs, also für alle frei zugängliche online Kurse. Damit diese gut aufbereitet werden können, ist ein zugrundeliegendes, mediendidaktisches Konzept wichtig. Hier klinkt sich Michael Kopp ein: „Dabei geht es unter anderem darum zu überlegen, welche Technologien wann und wie zum Einsatz kommen können. In Graz werden wir ein passendes Konzept entwerfen, das alle angedachten Aktivitäten der Action Line berücksichtigt und diese auch über die Jahre hinweg gut begleitet.“  

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