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Arqus: Die Action Line 6

Dienstag, 03.12.2019

Wir skizzieren die Aktionsschienen der Hochschul-Allianz

Die Arqus-Allianz – ein Zusammenschluss der Universitäten Bergen, Granada, Graz, Leipzig, Lyon, Padua und Vilnius – ist auf mehreren, so genannten „Aktionsschienen“, auf Englisch „Action Lines“ (AL) aufgebaut. Zwei davon, die Action Lines 1 und 8, betreffen organisatorische und strukturelle Dinge, während die Action Lines 2 bis 7 sich verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten widmen. >> Mehr zu Arqus


Heute im Fokus:
Action Line 6: Research Support & Early Stage Researcher Development

Jede Universität im Arqus-Konsortium koordiniert hauptverantwortlich eine der sechs inhaltlichen Action Lines. Die Universität Graz zeichnet für die AL 6 verantwortlich. Und das nicht ohne Grund – konzentriert sich diese Action Line doch auf die Förderung von Forschung sowie die Unterstützung von NachwuchsforscherInnen beim Aufbau einer wissenschaftlichen Karriere. Ein Thema, das für die Universitätsleitung bereits seit einigen Jahren prioritär ist. „Mit der Doctoral Academy haben wir eine strukturierte Doktoratsausbildung geschaffen, die auf verschiedenen Programmen und Kollegs fußt. Zudem bieten wir einen umfassenden Service zu allen Aspekten rund um das Doktorat“, erklärt Christof Gattringer, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung. Er ist Teil des Grazer Teams der AL 6.

Mit dabei sind als Chair Robert Fuchs (interimistisch für Mario Müller) vom Forschungsmanagement und -service, Stefanie Lerch-Pesendorfer und Gerald Lind von der Doctoral Academy sowie Christian Kaier von den Publikationsservices der Universitätsbibliothek und Hildrun Walter, Wissenschaftskommunikatorin an der 7. fakultät. Letztere beiden sind für den Bereich „Openness – Citizen Science“ zuständig.


Ein Forschungsnetzwerk, quer durch Europa
Gute Forschung lebt heutzutage von guten Netzwerken. Wer international erfolgreich kooperiert, ist in einer größeren Zahl von Projektanträgen eingebunden und erhöht damit den wissenschaftlichen Output. Das wiederum steigert die Sichtbarkeit, das Prestige – und meistens auch das verfügbare Budget. „Uns ist es daher sehr wichtig, dass die sieben Partner-Unis in der Forschungszusammenarbeit eng zusammenrücken. Es gibt einige Bereiche, in denen es inhaltliche Überlappungen gibt, beispielsweise die Erforschung des Klimawandels. Andere Gebiete wollen wir gemeinsam erschließen und unser Know-how bündeln“, schildert Robert Fuchs. Ein erklärtes Ziel ist die Etablierung einer Infrastruktur-Datenbank, die aufzeigen soll, über welches Equipment die sieben PartnerInnen jeweils verfügen. Die Zukunftsvision eines gemeinsamen „Arqus Labors“ beginnt mit diesem ersten Schritt.
Vor allem junge ForscherInnen sollen künftig von dem geteilten Wissen und gemeinsamen Publikationen profitieren. Darüber hinaus will die AL 6 DoktorandInnen umfassend bei jedem Karriereschritt begleiten: „Mentorings sowie spezielle Summer und Winter Schools an jeder Arqus-Universität sollen Anreize bieten, sich noch stärker zu vernetzen“, beschreiben Stefanie Lerch-Pesendorfer und Gerald Lind. Ein PhD-Programm mit gemeinsamen Ausbildungselementen ist langfristiges Ziel von Arqus.


Vertrauen in die Wissenschaft stärken
Ein wichtiger Teilbereich der AL6 nennt sich „Openness – Citizen Science“. Damit sind die Transparenz und Nachnutzbarkeit von Forschungsergebnissen und die aktive Beteiligung der Bevölkerung an Wissenschaftsprozessen gemeint. „Beides soll eine gerechte und wertschätzende Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung und Forschung ermöglichen, in der alle Beteiligten voneinander lernen können. So wird sowohl die gesellschaftliche Relevanz der Forschung als auch das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt“, erklären Hildrun Walter und Christian Kaier. Eine gemeinsame Strategie zu den Themen Open Science und Citizen Science soll in mehreren koordinierten Aktionen münden, die an allen Partneruniversitäten bzw. in deren Städten umgesetzt werden.

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