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Aktionsschienen

Der Fokus der Arqus Hochschulallianz liegt auf folgenden Bereichen:

Ziel ist es, den Hochschulzugang für Personengruppen zu öffnen, die derzeit benachteiligt bzw. nicht so stark an Universitäten repräsentiert sind. Dabei startet die Aktionsschiene 2 schon bei den Kindern, indem sie sie über verschiedene Initiativen für Bildung und Wissenschaft begeistern und beides atmosphärisch positiv besetzen will. Andere Aktivitäten im Paket widmen sich beispielsweise Senior-Studierenden, Flüchtlingen oder der Geschlechtergerechtigkeit – wobei die einzelnen Initiativen ebenfalls immer einen inklusiven Ansatz verfolgen. Ebenso ist die Anerkennung von informellem/non-formalem Lernen ein Thema. Dabei geht es um die Frage, wie man Kompetenzen und Fähigkeiten, die man sich während einer facheinschlägigen, beruflichen Tätigkeit vor einem Studium angeeignet hat, beim Hochschuleintritt anrechnen lassen kann.

Ziel ist es, einerseits bestehende Möglichkeiten zu verbessern, aber auch andererseits ganz neue Ideen zu entwickeln, die die Qualität von Hochschullehre verbessern und den Studierenden für sie ideale Lernerfahrungen bieten. Die Aktionsschiene 3 fußt auf drei großen Säulen: erstens – innovatives Lehren und Lernen; zweitens – flexible, gemeinsame Lehrpläne innerhalb der Allianz; und drittens – gesteigerte Mobilität für Studierende, Lehrende und Uni-MitarbeiterInnen aus der Administration wie das Abkommen „Arqus on the move“. U.a. sind gemeinsame Studienprogramme in unterschiedlichen Disziplinen, etwa in den Translationswissenschaften, in der Cyber Security oder in den Europäischen Studien geplant. Im Rahmen von „Arqus Twinning“ sollen Lehrende die Möglichkeit haben, gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Studierenden an einer Arqus Partneruniversität mit den KollegInnen vor Ort bilaterale Workshops oder Summerschools abzuhalten. 

Ziel ist es, dass Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz für Studierende, Lehrende, Forschende und MitarbeiterInnen zur Selbstverständlichkeit werden. Es soll ein gemeinsames sprachenpolitisches Konzept entworfen und dieses in den kommenden drei Jahren so weit wie möglich umgesetzt werden. Dabei sollen bestehende Traditionen der Hochschulen Widerhall finden, lokale Besonderheiten der jeweiligen Städte spezielle Beachtung geschenkt und sich auf die Situation Europas im politischen Gesamtkontext konzentriert werden. Weiterhin plant die Aktionsschiene 4, mehr Trainings zur interkulturellen Kompetenz für alle Universitätsangehörigen anzubieten. Das große Ziel ist es, das finalisierte Language Policy Konzept der Europäischen Kommission vorzulegen und von dort aus als Empfehlung an verschiedene Schlüssel-Institutionen der EU-Mitgliedstaaten, zum Beispiel Ministerien und Universitäten, weitergeleitet zu werden.

Ziel ist es, die GründerInnen-Communities der sieben Arqus-Universitäten zusammenzuführen und so auch die jeweils nationalen Märkte für Start-Ups aus den Ländern der Allianz zu öffnen. Zunächst geht es darum, den jeweiligen Status Quo in Sachen Entrepreneurship zu erheben, Programme zeitlich zu synchronisieren und aufeinander abzustimmen. In Zukunft soll es zur Selbstverständlichkeit werden, dass sich Grazer Jung-Unternehmen bzw. aus der Forschung ausgegründete „Spin offs“ mit Gleichgesinnten aus Bergen, Granada, Leipzig, Lyon, Padua und Vilnius austauschen, voneinander profitieren und auch gemeinsame Aktionen setzen. Ein klarer Schwerpunkt liegt dabei auf Gründerinnen, die dezidiert ermutigt werden sollen, die Kontakte des Arqus-Konsortiums zu nutzen. Die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Netzwerken und Fördergebern ist bei der Umsetzung der Aktivitäten sehr wichtig. Wirtschaftstreibende sollen eingeladen werden, sich durch beispielsweise Patenschaften an der Vision zu beteiligen.

Ziel ist es, die Forschung zu fördern und NachwuchsforscherInnen beim Aufbau einer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Dabei wird angestrebt, dass die sieben Partneruniversitäten in der Forschungszusammenarbeit eng zusammenrücken. Neben den inhaltlich überlappenden Profilbildenden Bereichen, sollen auch andere Gebiete gemeinsam erschlossen und das Know-how gebündelt werden. Ein erklärtes Ziel ist die Etablierung einer Infrastruktur-Datenbank, die aufzeigen soll, über welches Equipment die sieben Partnerinnen jeweils verfügen. Ein wichtiger Teilbereich der Aktionsschiene 6 sind die Transparenz und Nachnutzbarkeit von Forschungsergebnissen und die aktive Beteiligung der Bevölkerung an Wissenschaftsprozessen („Openness – Citizen Science“), um sowohl die gesellschaftliche Relevanz der Forschung als auch das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken. Vor allem junge ForscherInnen sollen künftig von dem geteilten Wissen und gemeinsamen Publikationen profitieren. Darüber hinaus will die Aktionsschiene 6 DoktorandInnen umfassend bei jedem Karriereschritt begleiten. Dabei sollen Mentorings sowie spezielle Summer und Winter Schools an jeder Arqus-Universität Anreize bieten, sich noch stärker zu vernetzen. Ein langfristiges Ziel von Arqus ist ein PhD-Programm mit gemeinsamen Ausbildungselementen.

Ziel ist es, Studierende aller sieben Partneruniversitäten zu befähigen, verschiedene Aspekte eines Themas wissenschaftlich zu bearbeiten, sich darüber auszutauschen und das gewonnene Wissen effektiv über die Universitäten hinaus weiterzuverbreiten. So sollen breitere, „europäische“ Perspektiven möglich und kritisches Denken unter den Studierenden gefördert werden. Die Aktionsschiene 7 hat sich als Leitfrage „Europe in the Age of Rage – what are we angry about?“ gestellt, wobei sie damit Tendenzen anspricht, die überall am Kontinent spürbar werden: Nationalismus, Populismus, Aggression. Anhand zweier ausgewählter Jahresthemen soll diesen Phänomenen in den kommenden drei Jahren auf den Grund gegangen werden. 2021 wird unter dem Jahresthema „Klimawandel“ stehen, 2022 unter „Diversität“. Dabei sollen zum Beispiel im Rahmen eines speziellen Lern- bzw. Austauschprogramms sechs Studierende und ein Lehrender/eine Lehrende pro Universität gemeinsam einen Teilaspekt des Jahresthemas bearbeiten. Diese 49 Personen sollen dann ein internationales Forum bilden, das von den Studierenden moderiert wird. Ebenso sind Train-the-Trainer-Workshops und Winter Schools geplant. Das in der Akionsschiene 7 generierte Wissen sowie neue Perspektiven und Lösungsansätze sollen laufend über die an Arqus beteiligten Universitäten z.B. in Form von MOOCs hinausgetragen werden.

Kontakt

ARQUS Projektkoordination
Universitätsplatz 3
8010 Graz



Ansprechperson:
  • Dipl.-Fachübers. (FH) Dr.
    Anja Hoffmann
    Telefon:+43 (0)316 380 - 2204

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